Flockdruck in der Werbemittelbranche
Schon vor ca. 3.000 Jahren wurden in China Kleidungsstücke mit einer sehr einfachen Art des Flockdruckes versehen. Dabei wurden textile Trägermaterialien mit Harzleim bestrichen. Anschließend wurden darauf Naturfasern gestreut. Auch im Mittelalter nutzten Mönche das Verfahren, um hochwertige Wanddekorationen herzustellen. Doch wie genau funktioniert der „moderne“ Flockdruck?
Beim Flockdruck wird zunächst das Trägermaterial ( in den meisten Fällen) Textilien mit einem Dispersionskleber in Form des Druckmotives aufgetragen. Dies geschieht in der Regel mit einer Schablone, ähnlich wie beim Siebdruck-Verfahren die Farbe aufgebracht wird. Danach wird das Druckstück auf eine Eisenplatte gespannt und darüber ein Flockbehälter positioniert, dessen Boden ein Sieb ist. In dem Flockbehälter befindet sich der Flock, der aus unterschiedlichen Materialien bestehen kann.
Der Flock kann aus Baumwolle, Kunstseide, Polyamid, Polyester oder Acryl bestehen. Am häufigsten wird jedoch Polyamid genommen.
Die Metallplatte auf der das zu bedruckende Stück liegt ist mit einem Elektrostaten verbunden, ebenso wie der Flockbehälter. Nun wird der Flockbehälter mit einer sehr hohen Spannung aufgeladen, wodurch sich zwischen dem Sieb des Behälters und der Metallplatte mit dem Druckstück darauf ein elektrostatisches Feld aufbaut. Der Flock tritt darauf durch das Sieb und fliegt kerzengerade in das „Kleberbett“ auf dem zu bedruckenden Stück. Der überschüssige Flock wird aufgefangen und wieder verwendet. Danach wird das Druckstück in einem Ofen getrocknet und weiterer überschüssiger Flock abgesaugt.
Die Vorteile des Flockdruckes sind seine dreidimensionale Beschaffenheit und sein weites Anwendungsspektrum. Es können z.B. folgende Materialien beflockt werden: Holz, Glas, Metall, Kunsstoffe, Gummi… . Daher kommt der Flockdruck auch nicht nur in der Werbemittelbranche bei Werbetextilien zum Einsatz, sondern auch in der Automobil-, Verpackungs-, Papier,- und Schuhindustrie….
Der Flockdruck ist also eine sehr alte Form des Druckes, die jedoch auch in Zukunft einen starken Einfluss auf die Werbemittelbranche haben wird.
USB-Items und PC-Zubehör als Werbemittel
Durch den immer weiteren Einsatz von Computern und anderer EDV-Technik in unserem Leben, sowie die Schaffung von Schnittstellen zwischen technischen Geräten hat sich eine völlig neue Form von Werbeartikeln entwickelt. PC-Zubehör und USB-Items, wie z.B. USB-Sticks, stellen einen immer größeren Anteil unter den Werbeartikeln.
Durch die Nutzung von technischen Werbemitteln wie z.B. USB-Sticks signalisieren Firmen nicht nur technische Kompetenz, sondern sie setzen damit auch ein Zeichen im Blickfeld des Kunden. Zusätzlich signalisieren diese Werbemittel eine gewisse Wertigkeit und sprechen dennoch dabei auch jüngere Zielgruppen an. Das macht sie insbesondere für die Zielgruppe der jüngeren Besserverdiener zu einem Ausgezeichneten Kundenpräsent.
Es sind jedoch auch ein paar rechtliche Dinge dabei zu beachten: Die Inverkehrbringer von USB-Sticks müssen an die Zentralstelle für private Überspielungsrechte (ZPÜ) Gebühren abführen.
Insbesondere bei USB-Sticks kann die Form der Werbeaufbringung sehr flexibel und fantasiereich gemacht werden. Neben dem normalen Aufdruck sind z.B. verschiedene Formen oder Materialien denkbar. Zusätzlich könnte man auf dem Stick ein kleinen Programm oder Spiel vorab speichern, welches die gewünschte Werbebotschaft noch einmal deutlich verstärkt.
Insgesamt entwickeln sich USB-Sticks im Werbemittelmarkt seit Jahren sehr positiv. Sie gehören zu der am stärksten wachsenden Produktgruppe unter den Werbemitteln. Aufgrund der immer weiter fortschreitenden Verbreitung von Computern und technischen Geräten ist davon auszugehen, das USB-Items sich auch weiterhin positiv im Werbemittelmarkt entwickeln werden.
Einsatzmöglichkeiten und Bedeutung der Lasertechnologie für den Werbemittelmarkt
In den letzten Jahren haben sich Laser im Werbeartikelmarkt verstärkt im Bereich der Individualisierung und der Veredelung von Oberflächen hervorgehoben. Anfangs beschränkte sich dies vor allem auf hochwertige Werbemittel aus Metall, wie zum Beispiel edle Kugelschreiber Werbeartikel. Durch sinkende Investitionskosten für die Anlagen zur Laserbeschriftung nimmt die Bedeutung jedoch auch im Bereich der nichtmetallischen Werbemittel deutlich zu. So werden z.B Werbeartikel aus Glas oder Plastik vermehrt mit Hilfe von Lasern gelabelt. Selbst das Labeln von Äpfeln wird damit möglich.
Die theoretischen Forschungen zur Lasertechnologie fanden in den 50er und 60er Jahren in der USA und der UdSSR statt. Gerade die USA war auch bei der Herstellung und Nutzung von Lasern lange die führende Nation. Gerade im Hochleistungsbereich hat sich jedoch auch Europa in den letzten Jahrzehnten einen Namen in der Produktion von hochwertigen Laseranwendungen gemacht.
Anwendung in der Werbemittelbranche
Bei einem Laser handelt es sich um einge Maschine, die eine monochromatische elektromagnetische Strahlung erzeugt mit teilweise sehr hoher Intensität und sehr starker Bündelung. Diese Strahlung kann u.a. zur Gravur von Werkstoffen oder sogar zum Schneiden von Werkstoffen genutzt werden. Im Bereich der Werbemittel kommen dabei vor allem Nd:YAG- und CO2-Laser zum Einsatz.
Die Vorteile der Laserbeschriftung lassen sich auf folgende Punkte bringen:
- Sehr schnelles und flexibles Verfahren
- Hohe Qualität und Exaktheit der Gravur
- Sehr gute Dauerhaltbarkeit
- Auch bei Kleinserien und Einzelstücken wirtschaftlich umsetzbar
- Verschleißfreies Gravurverfahren
- Einsatz ohne Chemikalien möglich
- Kostengünstig
Für Graveure, Schildermacher und Werbeartikelproduzenten bietet die Lasertechnik völlig neue Möglichkeiten und neue Märkte.
Durch die ständige Weiterentwicklung der Lasertechnologie ist davon auszugehen, dass in den nächsten Jahren noch viele Weitere Anwendungsfelder in der Werbeartikel-Branche ergeben werden. Sicher werden dazu die ständig sinkenden Preise für Lasergravur-Maschinen einen wichtigen Beitrag leisten.
Werbetaschen ein beliebtes Werbemittel
Kaum ein Werbemittel hat in den vergangenen Jahrzehnten einen solchen Boom erlebt wie Taschen. Sie zählen damit zu den absoluten Klassikern unter den Werbeartikeln. Dabei ist eine Tasche nicht mehr blos ein Assecoir für Frauen, auch immer mehr Männer nutzen Taschen, z.B. um den Laptop zu transportieren. So erschließt sich die Tasche als Werbeartikel ständig neue Zielgruppen.
Die Art der Werbetaschen wandelt sich:
Wurden früher fast ausschließlich Tragetaschen und Beutel aus Plastik und Jute hergestellt und an die Kunden gebracht, so hat sich das Sortiment sehr gewandelt. Neben den Baumwolltaschen, Papiertragetachen oder den PVC-Taschen werden immer mehr Kurriertaschen, Laptop-Taschen, Trolley und Sporttaschen als Werbeträger genutzt. Auch die Anbringung der Werbebotschaft an den unterschiedlichen Taschen hat sich geändert. So ist es möglich das Logo auf dem Korpus, Reißverschlüssen, Griffen, Trägern oder aufgesetzten Fronttaschen anzubringen. Auch bei der Art der Anbringung der Werbebotschaft ist sehr vielfältig. Ob Stick, Druck, Flock, Prägung, Gravur, Ätzung…. es gibt fast nichts das es nicht gibt. Dies hängt sicherlich auch mit den vielen verschiedenen Materialien zusammen aus denen die Taschen heutzutage bestehen.
Eine Werbetasche wird herumgezeigt:
Der größte Vorteil von Werbetaschen als Werbemittel ist die große Werbefläche und der große Bedarf bei den Kunden. So kann man eine Werbetasche fast unbegrenzt gestalten, sowohl vom Aufdruck her, als auch von der Form. Zusätzlich werden sie von vielen Menschen ganz selbstverständlich getragen und können so Ihre Botschaft weit streuen. Sie sind die idealen Multiplikatoren, insbesondere im Segment der Privatkunden.
Passend für jedes Werbebudget:
Aufgrund der vielfältigen Arten von Taschen und deren Materialien lässt sich unter den Werbetaschen das richtige Medium für fast jedes Werbebudget finden. Je nach Bedarf kann man sich günstige PVC-Tragetaschen anfertigen lassen, oder man wähl hochwertige Kuriertaschen für die besonderen Kunden.
Kalender in der Werbeartikel-Branche
Kalender gelten schon seit sehr langer Zeit als, DIE Klassiker unter den Werbemitteln. Gemeinsam mit den Bereichen Schreibwaren und Textilien gehören Kalender auch zu den umsatzstärksten Werbeartikeln. Dies wurde 2004 bei einer Studie von PSI und Emnid herausgearbeitet.
Warum sind Kalender so beliebt?
Für die Beliebtheit von Kalendern mit Werbedruck gibt es eine ganze Reihe von Gründen:
• Jeder braucht Kalender
• Jeder nutzt sie täglich
• Jeder schaut mehrmals am Tag darauf.
Dies hat sich auch in Zeiten der digitalen Kalender nicht geändert. Denn der Blick auf einen Kalender aus Papier ist noch immer etwas anderes als ein Blick auf den Monitor. Für die Werbetreibenden bietet ein Kalender, auf dem ein Logo oder eine eigene Gestaltung platziert werden kann, dauerhafte Präsenz im Blickfeld des Kunden.
Verschiedene Arten von Werbekalendern:
Gerade bei der Größe ist die Vielfalt von Werbekalendern fast unerschöpflich. Es gibt sie vom kleinstformatigen Handtaschen-Kalender, über den Organizer, Agenda-Bücher und Schreibtisch-Kalender bis hin zu riesigen Wandkalendern. Zusätzlich gibt es schlichte Kalender, oder reich bebilderte Fotokalender. Kalender lasse vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten zu.
Kalender und Kunst:
Einige Kalender haben sogar schon Kultstatus erreicht. So zum Beispiel der legendäre Pirelli-Kalender, auf dem seit mehr als 40 Jahren der Reifenhersteller Pirelli sehr hochwertige, wenig bekleidete Moddels abdruckt und an seine Kunden verteilt. Andere bekannte Kalender lässt der Kettensägenhersteller Stihl erstellen.
Ein weiterer Vorteil von einem Werbekalender ist es, dass diese jedes Jahr neu gebraucht werden. So können die Unternehmen die mit Werbekalendern arbeiten sich eine gute Stammkundschaft für Ihr Werbemittel aufbauen und sich so regelmäßig Ihren Kunden ins Gedächtnis rufen.
Siebdruck
Anwendungsbereiche der Siebdrucktechnik:
Der Siebdruck gehört zu den Drucktechniken, die sich am vielseitigsten einsetzen lassen. Egal ob Textilien, Papier, Keramik, Glas, Holz oder Metall bedruckt werden. Häufig ist der Siebdruck das Mittel der Wahl. Der Siebdruck wird insbesondere im Werbebereich, aber auch im industriellen Bereich angewendet.
Beim Siebdruck wird die Farbe nicht direkt auf den zu bedruckenden Gegenstand gebraucht, sondern wird durch ein Gewebe, das sehr feinmaschig sein muss, hindurch gedruckt. Dies geschieht beispielsweise durch einen Gummirakel. Bedruckt werden können viele verschiedenste Materialien. Also auch runde Gegenstände in den verschiedensten Formaten. Ein großer Vorteil des Siebdrucks ist der, dass unterschiedlich starke Farbdicken durch Farbschichten erreicht werden können. Dies wird unter unterschiedliche Gewebefeinheiten unterstützt. Es kommt nicht von ungefähr, dass sich der Siebdruck trotz geringer Fertigungsgeschwindigkeit in der Industrie gleichermaßen wie in der Werbung durchgesetzt hat und Fortbestand hat. In der Industrie handelt es sich zumeist um Keramikdruck, z. B. für Werbetassen oder Kaffeebecher, oder das Verfahren wird für den Textildruck bei Werbetextilien verwendet. Siebdruck ermöglicht einen satten, großflächigen und hochdeckenden Farbauftrag.
Dabei sind die Einrichtungskosten verglichen mit anderen Drucktechniken relativ moderat. So lassen sich mit dem Siebdruck auch kleinere Auflagen wirtschaftlich umsetzen. Ein Fakt, der insbesondere im Werbeartikel-Bereich immense Bedeutung hat.
Wie funktioniert Siebdruck im Detail?
Am einfachsten kann man das Prinzip des Siebdruckes mit einer Schablone vergleichen.
Doch wie funktioniert es genau? Ein Stück Gewebe wird auf einen Rahmen gelegt und fest gespannt. Darüber wird ein feinmaschiges, teildurchlässiges Netz (Gaze) gelegt, das auf einen Rahmen gespannt ist. An den Stellen an denen das Netz durchlässig ist, wird mit Hilfe einer Gummileiste (Rakel) Farbe durch das Sieb auf das zu bedruckende Objekt gedrückt. In den Anfangszeiten des Siebdruckes bestand die Gaze noch aus Seide, heute wird zumeist eine Gaze Polyester verwendet.
Sollen Mehrfarb-Drucke realisiert werden, so muss für jede Farbe ein Druckvorgang eingeplant werden. Denn die Farben werden einzeln, nach oben beschriebenem Prinzip, übereinander gedruckt. Dabei ist für jede Farbe auch ein eigenes Sieb vorzusehen.
Der Siebdruck ist heute im Bereich Werbetextilien und Werbeartikel nicht mehr wegzudenken. Insbesondere wo immer mehr Kleinauflagen gefordert werden, um individuelle Textilien und Keramikgegenstände herzustellen.
Schreibgeräte
Auf der Suche nach einem geeigneten Werbeartikel kommt man um Schreibgeräte nicht herum. Es sind mobile und unaufdringliche Werbebotschafter. Eine Studie aus dem Jahr 2004 belegt, dass 87% der Befragten den Kugelschreiber als sehr gutes oder gutes Werbemedium bewerten. 72% gaben an, Schreibgeräte würden bei ihnen zu einer Steigerung der Sympathie für das werbende Unternehmen führen.
Tatsächlich spricht vieles für Schreibgeräte als Werbemittel:
Die große Beliebtheit liegt zum einen an den hohen Gebrauchswert dieses Werbeartikels. Zum anderen besitzt man gleichzeitig mehrere an verschiedenen Orten: In der Tasche, in der Küche, am Schreibtisch, im Terminplaner. Überall, wenn es etwas zu notieren gibt.
Gut gemachte Werbeschreibgeräte können bei Kunden Sympathie für das beworbene Unternehmen fördern. Werbeartikel-Hersteller bieten Schreibgeräte in einer großen Vielfalt an: Farbe, Form, Material und Funktion lassen sich den individuellen Vorlieben und Budgets anpassen. Bei der Veredelung der Schreibgeräte kann dieses Werbemittel auf das Corporate Design des Unternehmens abgestimmt werden. Logo, Slogan und z. B. Web-Adresse werden am Schaft und Clip angebracht. Die unterschiedlichsten Verfahren stehen hier zur Auswahl: gängiger Sieb- oder Tampondruck, 360° Vierfarb-Fotodigitaldruck, Lasergravur, Ätzung, oder auch per Doming. Werden größere Stückzahlen geordert bieten viele Hersteller ein individuelles Farbkonzept an: das Gehäuse der Schreibgeräte erhält die Farben des werbenden Unternehmens.
Zusatzfunktionen in Schreibgeräten:
Auch lassen sich nützliche und innovative Zusatzfunktionen integrieren: USB-Speicher, Laserpointer, Stempel, Haftnotizen, Textmarker, oder einfach mehrere Minen in unterschiedlichen Farben. Als Beispiel für Innovation bei Werbekugelschreiber sei kurz erwähnt: Ein deutscher Hersteller hat ein Modell mit antibakterieller Wirkung auf dem Markt gebracht. Ganz praktisch dort einzusetzen, wenn ein Kugelschreiber durch viele Hände geht.
Diese verschiedenen Vorteile zeigen: Schreibgeräte sind beliebte Werbebotschafter. Vom klassischen Give-away bis hin zum edlen Kugelschreiber mit Gravur, die Möglichkeiten sind fast unbegrenzt.
Tampondruck
Der Tampondruck ist ein sog. Tiefdruckprinzip. Das indirekte Druckverfahren hat sich zum wichtigsten Verfahren im Bereich des Bedruckens von Kunststoffkörpern entwickelt. Ende der 60er Jahre wurde der Tampondruck für eine Vielzahl von Anwendungen neu entdeckt und wird heute vor allem im Bereich der Werbemittel eingesetzt. Eine wesentliche Rolle bei diesem Druckverfahren spielt die Anpassungsfähigkeit des Tampons. Dieser besteht aus Silikon und lässt sich daher leicht verformen, ist farbabweisend und gewährleistet eine hervorragende Farbübertragung. Mit Hilfe entsprechender Tampondruckmaschinen können Dekors, Sinnbilder u.a. auf nahezu allen Körpern aufgebracht werden. So ist das Druckverfahren beispielsweise aus der Automobil- Zulieferindustrie, Computerindustrie, Halbleiterindustrie, im Bereich der Haushaltsgeräte und der Medizin, in der Spielwarenindustrie, Rüstungsindustrie, Telekommunikationsindustrie, Unterhaltungselektronik sowie der Werbeartikelindustrie nicht mehr wegzudenken.
Was wird alles per Tampondruck bedruckt?
Spritzen, Spielzeuge, Geschirr, Feuerzeuge, Werbekugelschreiber und Münzen werden neben unzähligen anderen Produkten mit diesem Verfahren bedruckt. Hinzu kommen Logos auf Computern, Zeichen im Auto, z.B. auf Reglern und am Radio, Skalierungen auf Fotoapparaten und Haushaltsgeräten. Und genau diese Vielfalt macht die Einzigartigkeit des Tampondruckes aus. Egal ob konvex, konkav oder gekrümmt- die Form des Körpers spielt keine Rolle. Hinzu kommend ist es völlig egal, ob die Oberfläche Strukturierungen oder Narben aufweist, Vertiefungen können bedruckt werden, ebenso wie mechanisch empfindliche Produkte. Beim Tampondruck werden in eine ebene Platte, dem Klischee, Vertiefungen eingeätzt oder gelasert und mit Farbe gefüllt.
Wie genau funktioniert der Tampondruck?
Der Tampon, welcher ein elastischer Stempel aus Silikonkautschuk ist, nimmt durch Aufdrücken einen Teil der Farbe auf und überträgt diese auf den zu bedruckenden Gegenstand. Bei der Farbabgabe kann sich der Tampon aufgrund seiner Anpassungsfähigkeit dem Produkt anpassen. Je stärker gewölbt dabei der zu bedruckende Körper ist, desto weicher muss der Tampon gewählt werden, damit die Farbe optimal abgegeben werden kann. Dabei können Zylinder in einem Winkeln bis zu 90° bedruckt werden, Spezialtampons lassen sogar Winkel bis zu 120° zu.
Der Tampondruck muss in der Palette der Druckverfahren als Ergänzung angesehen werden. Der Prägedruck beispielsweise liefert eine größere Farbbrillanz, kann jedoch keine unebenen Flächen bedrucken. Der Siebdruck kann große Flächen mit dickem Farbaufdruck versehen. Für unebene Flächen sowie einen Nass- in- Nass- Druck eignet sich der Siebdruck wiederum nicht. Der Tampondruck ist daher für das Bedrucken bestimmter Körper, so z.B. auch von Golfbällen, unumgänglich.
Rasterprint bei Kaffeebechern
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